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Wenn Fußballspieler oder Steuerberater kreativ sind, hat sich der Begriff der „Kreativität“ so weit aufgelöst, dass er nicht mehr mit einer kulturellen Schöpfung im Einklang gebracht werden kann. Andererseits wird das Kreative als unbedingt förderungsfähig erklärt, wie die anhaltende politische Fokussierung auf die Kreativwirtschaft beweist. Hat die Bildende Kunst im Zeitalter des kreativen Imperativs noch etwas zu melden? Wie korrespondiert die im Ruhrgebiet pilotierte Individuelle Künstlerförderung mit den spezifischen Bedürfnissen und der besonderen Arbeitsweise von Künstler*innen?

Mit einer performativen Lesung von Axel Grube

GÄSTE
Bernd Fesel (ecce – european centre for creative economy), Andrea Knobloch (Bildende Künstlerin), Thomas Lehmen (Choreograph und Tänzer), Dr. Uwe Schramm (Kunsthaus Essen)

ORT
Kunsthaus Essen, Rübezahlstraße 33, 45134 Essen

ZEIT
16. Februar 2018, 19:00 Uhr

EINTRITT
Frei

HINTERGRUND
Das LANDESBÜRO FÜR BILDENDE KUNST (LaB K) ist eine Institution des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Künftig soll das LaB K zu eineur Informationsplattform werden, bei der bildende KünstlerInnen sich mit relevanten Themen (z. B. zu Weiterbildungs-, Stipendien-, oder Steuerfragen) auseinandersetzen können. Das LaB K fungiert aber nicht nur als praxisorientierte Beratungsinstanz, sondern will auch den Diskurs anregen und kulturpolitische Impulse setzen.

MOBILE AKADEMIE DES LAB K
Mit der Mobilen Akademie geht das LaB K auf Tour durch NRW und behandelt in offenen Diskussionen wichtige Themen für die Künstlerschaft. In acht Veranstaltungen an acht Standorten werden Fragen gestellt und Ideen ausgetauscht, um den beruflichen Alltag der bildenden KünstlerInnen besser und einfacher zu gestalten.

KREATION UND KREATIVITÄT ist die sechste dieser Veranstaltungen.