kunsthaus nrw
kornelimünster

Mit Themen wie »Befragung des Mediums« und »Settings« bietet die neue Sammlungspräsentation Sammlung mit losen Enden 03: 21. anhand von Förderankäufen der letzten zehn Jahre einen umfangreichen Einblick in die Entwicklung einer jungen Künstlergeneration in NRW. Circa 40 Werke sind im Haus verteilt und nach Suchworten gruppiert, die unsere Gegenwart prägen: Digitale und Analoge Medien, Kratzer und Brüche, Formierung und Deformation, Körperpolitiken, Aneignung und Übersetzung. Mehrere Räume arbeiten mit der Assoziation eines Filmsets: Architektonische Räume, Katastrophen-Szenarien, unheimliche Sets oder auch Global Sets, mit Fotografien von Un-Orten, die überall in der Welt zu finden sind. Der Raum »no future perfect« spielt schließlich mit unserer Vorstellung von Jugendbewegungen. In dem Paradox treffen sich einerseits eine Andeutung an die Punkbewegung und andererseits der Wunsch nach einer neuen Utopie – und die Abwendung von einer Zukunft, die nur gewesen sein wird.

21. wird in zwei Akten aufgeführt:
Akt 1 eröffnet am 21. Oktober 2017 mit Werken von Alexandra Bircken, Lars Breuer, Eli Cortiñas Hidalgo, Natalie Czech, Thea Djordjadze, Luka Fineisen, Andreas Fischer, Diango Hernández, Erika Hock, Markus Karstieß, Anna K. E., Seb Koberstädt, Agata Madejska, Martin Pfeifle, Anne Pöhlmann, Franziska Windisch u.a.

Ab dem 10. Februar 2018 präsentiert Akt 2 zusätzlich Werke von Christian Aberle, Frauke Dannert, Manuel Graf, Benjamin Houlihan, Gereon Krebber, Maren Maurer, Claus Richter, Juergen Staack u.a..